Mehr-davon-Tour

Innovative Menschen, mutige Pioniere, vorbildliche Projekte – ihnen bin ich in den Wintermonaten 2015 auf meiner „Mehr-davon-Tour“ begegnet. Ich habe Menschen kennengelernt, die in bester Tradition des Kantons Zürich wirken und als Pioniere Vorbildliches leisten. Ich habe Projekte gesehen, von denen wir uns mehr wünschen in unserem Kanton. Ich bin überzeugter denn je: Der Kanton Zürich kann wirklich mehr.

Die Kernaufgabe der Regierung ist es, zum Fortschritt zu ermutigen.

Viele Generationen haben hart gearbeitet und alles gegeben, was in ihnen steckte. Das müssen wir auch in Zukunft tun. Wir haben hervorragende Schulen, weltweit führende Forschungszentren und die Voraussetzung für eine intelligente Siedlungsentwicklung. Nutzen wir diese Potentiale!

Als Regierungsrätin möchte ich mithelfen, die vielen positiven, lösungs- und zukunftsorientierten Kräfte im Kanton Zürich – von Stadt und Land, von rechts und links – zu unterstützen und ein Mehr-davon zu ermöglichen.

Stiftung Netzwerk, Hinwil, 6. Februar

Seit 20 Jahren leistet die Stiftung Netzwerk im Zürcher Oberland Pionierarbeit bei der Integration suchtkranker Menschen. Zusätzlich macht sie eine Berufsbildung auch Jugendlichen zugänglich, die auf dem Lehrstellenmarkt wenig Chancen haben. Beeindruckt hat mich auch die Stiftung Stöckenweid ob Feldmeilen. Über 80 leicht und schwer behinderte Menschen finden dort Arbeit, viele können sogar eine richtige Lehre absolvieren. Zudem ermöglichen interessante Wohntrainings den Behinderten schrittweise ein autonomeres, selbstbestimmteres Leben.

Überbauung Bärenhof der Genossenschaft WAK, Elgg, 7. Februar

Genossenschaft Kalkbreite, Zürich, 20. März

Im alten Dorfkern von Elgg besuchte ich die Überbauung Bärenhof, die urbanes Leben aufs Land bringt. Die Kallkbreite setzt neue Massstäbe im grosstädtischen Genossenschaftsbau und die Mättmi50plus zeigt, was Genossenschaften fürs Wohnen in der dritten Lebensphase bieten können.

CH-Solar AG, Dürnten, 16. Februar

Ernst Schweizer AG, Hedingen, 20. Februar

Dann konnte ich der Ernst Schweizer AG in Hedingen und der CH-Solar AG in Dürnten über die Schultern schauen. Die Ernst Schweizer AG ist schweizweit ein Nachhaltigkeitspionier und die junge CH-Solar AG geschäftet im Zürcher Oberland als Solarfirma sehr erfolgreich. Die grösse Sorge der beiden ist nicht die Steuerbelastung, sondern die Schwierigkeit, genügend Personal zu finden. Also bildet die Ernst Schweizer AG heute beinahe 50 Lehrlinge in 11 Berufen aus.

Anergienetz der Familienheim-Genossenschaft, Friesenberg, 21. Februar

Beeindruckt hat mich auch, wie die Familienheimgenossenschaft am Friesenberg in Zürich die Energiewende bereits umsetzt. Sie nutzt die Abwärme eines nahe gelegenen Datencenters der Swisscom, um 2’200 Wohnungen zu heizen. Damit kann sie den eigenen CO2-Ausstoss um 90 Prozent reduzieren.

Genossenschaft Säulistrom auf dem Weisbrod-Areal, Hausen a.A., 17. März

Mit der Genossenschaft Säulistrom diskutierten wir über die Solarstromanlagen, die diese auf den Dächern des Weisbrod-Areals plant.

Hallenbad und Kletterhalle Altstetten, Zürich, 5. März

Und in Altstetten rettete Pioniergeist das Hallenbad. Zudem enstand im gleichen Stadtkreis eine Kletterhalle als neuer Begegnungsort.